Generalsanierung Grundschule und Neubau Kinderhort Mitterteich

Bauherr
Stadt Mitterteich
Ansprechpartner
Herr Bgm. Grillmeier
Bauzeit
Planung und Bau: 02/2015 - vorr. 01/2017
Projektstand
Lph 4 (Auftrag Lph 1-8)
ARGE Architekten
Bert Reiszky, Architekt BDA, Deggendorf
Armin Juretzka, Architekt BDA, Weiden
Mitarbeiter
Katharina Hilmer, M. o. Sci. Architektur
Attila Deák, Dip.-Ing. (FH), Architekt
Philipp Loibl, Dipl.-Ing. (Univ.) Architektur
Melanie Danhof, Dipl.-Ing. (FH), Architektin
Mirko Bertl, Dipl.-Ing. (FH), Architekt
Baukosten (KB)
ca. 4,2 Mio. € (netto)


Flexible Nutzungsmöglichkeiten
Nach dem Abbruch des 50-er-Jahre-Baus bilden die geplanten Erweiterungen mit dem dreigeschossigen 60`er-Jahre-Trakt eine kompakte Gesamtanlage, die eine sehr flexible Nutzung erlaubt. Die Erweiterung der Grundschule und der Neubau des Hortes für die Grundschüler bieten die Chance, die bestehende „Flur-Schule“ zu einer Lernlandschaft umzugestalten und zeitgemäße pädagogische Konzepte umzusetzen.

Synergieeffekte durch gemeinsame Mitte
Für den Hort entsteht – der tageszeitlichen Nutzung entsprechend - ein westorientierter Neubau mit den Horträumen im EG und Unterrichtsräumen der Grundschule im OG. Schule und Hort gruppieren sich um die gemeinsame Mitte mit Aula, Mehrzweckraum und Zentralgarderobe, die abwechselnd einer der beiden Einrichtungen zugeschlagen werden kann. An dieses Zentrum angegliedert sind noch Küche und Mehrzweckraum des Hortes, der Zugang zu Hallenbad und Turnhalle und die Schulbibliothek. Der Hort ist so konzipiert, dass man ihn auch für schulische Zwecke nutzen kann.

Lernlandschaften
Das Stahlbetonskelett des Altbaus erlaubt es, den größeren Teil der Innenwände zu entfernen und flexible „Lernlandschaften“ zu entwickeln, die wesentlich vielfältigere Unterrichtsformen ermöglichen. Die Angliederung der Erweiterungsflächen an das bestehende einbündige Erschließungssystem vergrößert dieses Potential noch. Die Gänge können aufgelöst und den Lernlandschaften zugeschlagen werden. Die Neubauten sind natürlich auch als flexible Skelettkonstruktionen konzipiert. In den Gebäudeflügeln um das Zentrum herum entstehen so pro Geschoss drei „Lerncluster“, die brandschutztechnisch selbständige Nutzungseinheiten mit je zwei Fluchtwegen darstellen.

 

Abbildungen: Reiszky